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Null Promille: nicht nur Fahranfänger profitieren

15.12.2009 | FAHRSCHUL-WISSEN

Bild Presseartikel

Über die Feiertage ist besondere Vorsicht angebracht!

Null Promille für Fahranfänger: nicht alle waren der Meinung, dass diese Regelung wirklich für mehr Sicherheit auf unseren Straßen sorgen würde. Seit über zwei Jahren ist sie nun in Kraft – allen Unkenrufen zum Trotz mit großem Erfolg, wie Sandra Scharf von der Fahrschule Sandra´s Fahrschule bestätigt. „Es werden immer weniger durch Fahranfänger verursachte Unfälle unter Alkoholeinfluss gemeldet“, so die Fahrlehrerin, die die Null-Promille-Grenze von Anfang an befürwortete. „Die Jugendlichen haben nun eine ganz klare Richtschnur: Ein oder zwei Bierchen sind eben nicht okay, sondern nur, wenn sie überhaupt kein Alkohol getrunken haben, dürfen sie sich ans Steuer setzen.“

Die Regelung gilt für Fahranfänger in der Probezeit und gleichzeitig für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer, die das 21. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. So soll vermieden werden, dass schon 18-Jährige durch frühen Erwerb des Führerscheins aus der Regelung herausfallen können. „Denn das Alter spielt eine ganz wichtige Rolle“, erklärt Sandra Scharf. „Jugendliche neigen noch zu Unvernunft, sie lassen sich von ihrer Clique herausfordern und sind insgesamt leichtgläubiger, wenn Freunde erzählen, dass Fahren unter Alkoholeinfluss doch völlig normal und ganz ungefährlich sei, solange man nicht sturzbetrunken ist. Dabei ist gerade bei jungen Menschen das Risiko viel höher, schon bei geringer Alkoholkonzentration im Blut in einen Unfall verwickelt zu werden.“

Natürlich ist nicht jeder Erwachsene automatisch vernünftig. Aber hier sind es wenige „Unbelehrbare“, die stark alkoholisiert Auto fahren, während ein Großteil der älteren Verkehrsteilnehmer weiß, dass nach ein oder zwei Gläsern Schluss ist. Im Jahr 2007 hatten zwei Drittel der Fahrer, die unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursachten, einen Blutalkoholwert von mindestens 1,1 Promille und waren damit absolut fahruntüchtig.

„Wir versuchen, auf unsere Fahrschüler einzuwirken, damit sie sich die schlimmen Folgen von Alkohol am Steuer für ihr ganzes Leben einprägen“, so Sandra Scharf. „Auch ältere Verkehrsteilnehmer sollten sich immer wieder kritisch selbst betrachten: Darf ich nach zwei Gläsern Bier wirklich noch fahren? Weiß ich, wann bei mir die 0,5 Promille erreicht sind und will ich wirklich bis an diese Grenze gehen? Schon bei 0,3 Promille ändert sich der Fahrstil, ohne dass man das überhaupt merkt. Gerade jetzt über die Feiertage ist besondere Vorsicht angesagt: Glühwein und Schampus plus schlechte Straßenverhältnisse können eine tödliche Kombination sein. Daher lautet mein Rat: Schon nach einem Glas das Auto stehen lassen oder den Schlüssel jemandem geben, der nichts getrunken hat.“

Weitere Tipps zur Null-Promille-Regelung und zum sicheren Fahren über die Feiertage gibt Sandra Scharf gern unter der Durchwahl 0 22 43 / 84 12 5 20 oder direkt in der Fahrschule:
Asbacher Straße 14
53783 Eitorf.

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